Glutenfreie Pasta, die beim Kochen nicht zerfällt, Biss behält und die Sauce hält? Genau das ist der Anspruch der glutenfreien Linie von Rummo. Die kurze Antwort vorweg: Rummo überträgt sein bekanntes Verfahren der langsamen Verarbeitung („Lenta Lavorazione“) auf Pasta ohne Weizen. Das Ergebnis sind Spaghetti, Linguine, Penne, Mezzi Rigatoni, Fusilli und Elicodali, die sich wie gewohnte Pasta zubereiten lassen und am Tisch kaum als „Ersatz“ auffallen. Hier erfährst du, welche Form wozu passt, wie du sie richtig kochst und worauf du achten solltest.
Was macht Rummo glutenfrei besonders?
Rummo ist eine Pastafabrik aus Benevento in Kampanien und seit Generationen in Familienhand. Bekannt geworden ist die Marke mit ihrer „Lenta Lavorazione“: Die Pasta wird langsam verarbeitet und schonend getrocknet. Bei der klassischen Rummo-Pasta aus Hartweizengrieß kommt der Bronzezug dazu, über den wir in unserem Ratgeber Bronzegezogene Pasta ausführlich geschrieben haben.
Für die glutenfreie Linie verwendet Rummo statt Weizen eine Mischung auf Basis von Mais- und Reismehl. Die genaue Zutatenliste und die Kennzeichnung als glutenfrei findest du auf jeder Packung – lies sie bitte immer selbst nach, besonders wenn du aus gesundheitlichen Gründen auf Gluten verzichten musst. Ohne Gluten fehlt der natürliche „Kleber“, der Pasta zusammenhält. Deshalb kommt es bei glutenfreien Nudeln besonders auf die Verarbeitung an – und genau da setzt Rummo an.
Die Formen im Überblick: Welche glutenfreie Pasta wofür?
Bei Rummo tragen alle Formen eine Nummer, so wie bei der klassischen Linie. Das erleichtert die Orientierung: Spaghetti N.3 glutenfrei entsprechen in Form und Einsatz den bekannten Spaghetti N.3.
| Form | Nummer | Passt besonders zu |
|---|---|---|
| Spaghetti | N.3 | Tomatensauce, Aglio e Olio, Carbonara |
| Linguine | N.13 | Pesto, Zitronen- und Fischsaucen |
| Penne Rigate | N.66 | Arrabbiata, Gemüsesaucen, Pasta al forno |
| Mezzi Rigatoni | N.51 | Ragù, Sugo mit Wurst, kräftige Saucen |
| Fusilli | N.48 | Pesto, Pastasalat, cremige Saucen |
| Elicodali | N.49 | stückige Saucen, Ofengerichte |
Lange Formen: Spaghetti und Linguine
Die glutenfreien Spaghetti N.3 sind der Allrounder der Linie. Sie passen zu allem, was an Spaghetti hängen soll: eine einfache Sauce aus Tomaten, Knoblauch und Basilikum, Aglio e Olio oder eine Carbonara. Die Linguine N.13 sind flacher und nehmen leichte, ölige Saucen besonders gut auf – ideal für Pesto oder ein schnelles Gericht mit Zitrone und Olivenöl.
Kurze Formen: Penne, Mezzi Rigatoni, Fusilli, Elicodali
Die Penne Rigate N.66 sind gerillt und halten so stückige Saucen fest – perfekt für Arrabbiata oder eine Pasta al forno. Die Mezzi Rigatoni N.51 sind kürzere Rigatoni, in deren Röhren sich Ragù und kräftige Saucen sammeln. Fusilli N.48 sind mit ihren Spiralen wie gemacht für Pesto und Pastasalat, und die Elicodali N.49 – gedrehte Röhren – sind eine schöne Abwechslung für Ofengerichte.
So kochst du glutenfreie Pasta richtig
Glutenfreie Pasta verzeiht weniger als Weizenpasta. Mit ein paar Handgriffen gelingt sie aber zuverlässig:
- Viel Wasser: Nimm etwa einen Liter Wasser auf 100 g Pasta. Glutenfreie Nudeln geben Stärke ab – in viel Wasser kleben sie weniger.
- Sprudelnd kochen und salzen: Das Wasser muss richtig kochen, bevor die Pasta hineinkommt. Salze es wie gewohnt.
- Am Anfang rühren: In den ersten Minuten mehrmals umrühren, damit nichts aneinander oder am Topfboden haftet.
- Früh probieren: Halte dich an die Kochzeit auf der Packung, probiere aber schon ein bis zwei Minuten vorher. Glutenfreie Pasta wird nach dem Garpunkt schneller weich.
- Nicht abschrecken: Abgießen, etwas Kochwasser aufheben und die Pasta direkt in der Pfanne mit der Sauce schwenken. Das stärkehaltige Kochwasser bindet die Sauce.
Wichtig, wenn du für jemanden kochst, der kein Gluten verträgt: Verwende einen sauberen Topf, ein eigenes Sieb und frisches Wasser. Kochst du glutenfreie und normale Pasta parallel, nie mit demselben Löffel rühren.
Passende Saucen und Beilagen
Gute Pasta braucht eine gute Sauce. Für eine schnelle Sauce zu Spaghetti oder Penne eignen sich die Mutti Ciliegini: Kirschtomaten in der Dose, die du nur kurz mit Olivenöl, Knoblauch und etwas Basilikum in der Pfanne schmoren lässt. Prüfe bei fertigen Saucen und Beilagen immer die Zutatenliste, wenn es streng glutenfrei sein muss.
Wenn du zwischendurch Lust auf etwas anderes hast: Die glutenfreien Gnocchi von De Cecco sind eine schöne Ergänzung im Vorratsschrank und schmecken mit Butter und Salbei oder mit Tomatensauce.
Häufige Fragen
Woraus besteht die glutenfreie Pasta von Rummo?
Statt Hartweizengrieß verwendet Rummo für die glutenfreie Linie eine Mischung auf Basis von Mais- und Reismehl. Die vollständige Zutatenliste steht auf der Verpackung – bitte lies sie vor dem Kauf, wenn du auf bestimmte Zutaten achten musst.
Ist glutenfreie Pasta auch für Menschen ohne Unverträglichkeit geeignet?
Natürlich. Viele Familien kochen einfach eine Sorte für alle, wenn ein Familienmitglied auf Gluten verzichtet. So spart man sich zwei Töpfe und das Risiko, dass etwas verwechselt wird.
Warum wird glutenfreie Pasta manchmal matschig?
Meist liegt es an zu wenig Wasser, zu langer Kochzeit oder daran, dass die Pasta nach dem Abgießen noch lange im Sieb liegt. Probiere früh, gieße sofort ab und gib die Pasta direkt zur Sauce.
Kann ich glutenfreie Pasta für Pasta al forno verwenden?
Ja. Koche die Pasta dafür etwas kürzer als angegeben, weil sie im Ofen noch weitergart. Gerillte Formen wie Penne Rigate oder Mezzi Rigatoni halten die Sauce dabei besonders gut.
Fazit: Glutenfrei und trotzdem echte italienische Pasta
Mit der glutenfreien Linie von Rummo musst du auf nichts verzichten, was ein gutes Pastagericht ausmacht: Biss, Form und eine Sauce, die hält. Fang mit den Spaghetti N.3 als Allrounder an und ergänze eine kurze Form wie Penne Rigate oder Fusilli – dann bist du für fast jedes Rezept gerüstet. Alle Sorten findest du in unserem Shop in der Kategorie Glutenfrei.